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Besser hören und aussehen

Erschienen: 10. März 2014 von Sandra Coym

Zufällig traf ich vor drei Jahren die Akkustikmeisterin Kerime Riedel im Kindergarten meiner Kinder in Dresden. Sie erzählte mir, dass es Ohrschmuck mit einem integriertem Hörgerät aus der Schweiz gibt und das dieses Thema sie beschäftigt und fasziniert. Der bestehende Ohrschmuck ist sehr preisintensiv und vom Design eher opulent und aufgesetzt. Außerdem biete das fest eingelassene Hörgerät keine Abwechslung zur Kleidung und Anlässen. Ein Hörgerät wird in unserer Gesellschaft als Makel gesehen, obwohl es den Hörgeschädigten enorme alltägliche Entlastung bietet. Wie kann man also das Hörgerät zum modernen und jugendlichem Schmuckstück verwandeln? Kerime Riedel und ich entwickelten verschiedene Möglichkeiten ein Hörgerät anders zu tragen.

Es waren verschiedene Aspekte für den neuen Hörschmuck in den Fokus zu setzen:
Leichtigkeit
frisches Design
wechselbares Gehäuse

Unser erster Schritt war es ein fertiges Hörgerät, eines der kleinsten und leistungsfähigsten, das auf dem deutschen Markt erhältlich ist, zu nutzen und dieses mit einer schmuckhaften Hülle zu verbinden. Dabei durften die akustischen Signale nicht verfälscht werden. Das Hörgerät wird üblicherweise hinter dem Ohr getragen.
Die Lösung ist simpel. Das Hörgerät wird einfach in eine von mir konzipierte Creole eingelegt. Der akkustische Effekt bleibt der Selbe. Die Creole benötigt natürlich Öffnungen durch die der Schall ungehindert durchdringt. Die Gestaltung bleibt offen und ermöglicht viele saisonale Erneuerungen. Ich arbeitete eine Creole die optisch schlicht und modern wirkt – nahe den handelsüblichen Creolen.

Kerime Riedel kam die Idee, das Innenohrgerät, die zweite Art der Hörgeräte, das man sonst direkt im Gehörgang positioniert, direkt auf das Ohrläppchen zu setzen. Eine Firma für Hörgeräteakkustik erarbeitete ein entsprechendes Hörgerät. Ich entwarf einen Ohrclip, durch den der Schall optimal dringen kann. Für die Erarbeitung nutzte ich einen speziellen Werkstoff aus Gold oder Silber der Firma Hafner aus Pforzheim. Die Netzstruktur erfüllte alle gesetzten Vorraussetzungen für das neuartige Hörgefühl: ein leichtes, frisches Design eines Schmuckstückes das als wechselbares Gehäuse verwendet wird und eine optimale Ausbeute der Klangqualität. Der Kunde kann in einfachen Schritten das Hörgerät entfernen und einlegen. Außerdem bietet diese Idee des wechselbaren Hörschmuckes die Chance sich jederzeit zu verändern, mit dem Hörgerät den modischen Tendenzen zu folgen und jederzeit abwechslungsreich Schmuck zu tragen – das Hörgerät wird zum Nebeneffekt, das Schmuckstück steht für den Träger und seinem Gegenüber im Vordergrund.

 

The world‘s first exchangeable hearing joints a custom made hearing aid with an handcrafted jewellery housing in a simple and clever way. A wire mesh surface made from gold or silver wires allows for optimal sound quality. Form strictly follows function and dimensions of the high tech hearing aid. Through the symbiosis with the piece of jewellery the device will be perceived as an adornment rather than an aid.

The exchangeable hearing combines easy handling, well balanced visual wight, excellent voice quality with pleasant design for the young at heart.

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